Perserteppiche

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Perserteppiche und ihre Geschichte

Die traditionellen und einzigartigen Perser Teppiche

Eine Studie besagt, dass der erste Gedanke, wenn man über einen Teppich denkt, ein Perserteppich ist. Die Kunst und die Kultur des Perserreichs (heutigen Iran) stecken wahrhaftig in den Perser Teppichen. Mit Symbolen, welche damals in den Teppichen geknüpft wurden, wurde die Geschichte Persiens festgehalten. Jagdszenen, Tiermotive, Landschaften, Kriegsszenen und Weitere Geschichten rund um den umgebenden Gebieten des damaligen Perserreiches. Neben der zwecks bedingten Nutzungen des Teppich wurde er schon damals, für den Export und dem Handel vor Ort geknüpft. Die Perserteppiche sind echte künstlerische Meisterwerke und gehören auch zur Gruppe der Orientteppiche.

Edle Materialien und die Knüpfkunst beim Perser Teppich

Ein Perserteppich verzückte schon immer mit seinen Farben und der Vielfalt an Mustern. Nicht nur das! Sondern die Veredelung von Materialien wie, feinste Seide und der hochqualitativen Wolle, lassen den Perser Teppich in einem besonderen Glanz erstrahlen. Die noblen Materialien und der kunstvolle Knüpfstil, erlauben dem handgeknüpften Perser die Langlebigkeit. Da Seide und Wolle vom Grundsatz her sehr nachhaltig, robust und Pflegeleicht sind, behält er seine Optik weit über mehrere Jahrzehnte. Ein Perser Teppich, zeichnet sich auch noch mit der Anzahl der Knoten aus. Je höher die Anzahl der Knoten, desto aufwendiger und hochwertiger ist der Perser Teppich.  Die Perser Teppiche wurden früher in verschiedenen Dörfern, Provinzen und Nomadenstämmen geknüpft. Je nach Herkunftsort, wurden die Teppiche benannt.  Jede Provinz genießt eine eigene Geschichte. Je nach Herstellungsort unterscheiden sich auch die Farbgebung und die Motive der Teppiche.

Kurz zu den bekanntesten Perserteppichen

Ghom:

Zwischen Teheran (Hauptstadt Irans) und Isfahan, liegt die Stadt Persische Stadt Ghom. In Ghom wird der hochwertige Ghom Teppich geknüpft. Die Ghom Teppiche werden sehr Detailgetreu und fein geknüpft. Beim Ghom Teppich findet man reine Seiden Teppiche, als auch reine Wollteppiche oder auch Kombinationen aus Wolle und Seide. Von den Mustern her, ist der Ghom Teppich sehr vielfältig. Er setzt sich nicht an einer Musterstruktur fest. Man findet verschiedene Muster in einem Ghom Teppich, von Tiermotiven bis hin zu Ornamenten, Figurenmotiven und Blumenmotiven.

Mud / Moud :

Aus der sehr alten Stadt Mud oder Moud, welches im östlichen Teil Irans liegt, kommt der Teppich Mud / Moud. Das Muster des Mud / Moud Teppichs ist in der Regel, das Herati Muster. Herat ist eine Stadt, im westlichen Teil von Afghanistan. Das Muster bildet sich aus verschiedenen Blumen- und Rauten Motiven und hat eine breite Bordüre.

Nain:

Im Zentralen Iran liegt die Stadt Nain. Dort wird der beliebte Nain Teppich geknüpft. Mittig vom Nain Teppich, wird meist ein Medaillon gesetzt und mit Blumenmotiven kombiniert. Der Nain Teppich kennzeichnet sich auch häufig Anhand der Hohen Knotenzahl aus. Die meisten Nain Teppiche weisen mehr als 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter auf und werden in 3 Stufen klassifiziert. Man spricht von „La“, (La bedeutet Schicht). Je nachdem welche Zahl vor dem La steht, dementsprechend Schichten hat der Faden. Bei 2La, sind es 2 Fäden Paare.

Isfahan:

Isfahan ist die Nachbarstadt von Nain. Es ist eine sehr schöne architektonische Stadt mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten. Der damalige König Schah Abbas förderte die Kunst und die Architektur Isfahans. Beim Isfahan Teppich, wird der Asymmetrische Knoten, der Senneh – Knoten angewendet. Der Isfahan Teppich ist ein hochwertiger und dicht geknüpfter Teppich, welches auch sehr flach ist. Im Isfahan Teppich kommen gerne auch mal Figuren vor.